Hotel "Speicher Barth"
Hotel "Speicher Barth"
Das Speichergebäude stammt vom Ende des 19. Jahrhunderts, ist rechteckig und war ursprünglich in Lager und Schütte geteilt. Vor allem die 21 etwa zwölf Meter hohen Schütten - bei einer Grundfläche von drei mal vier Metern, deren Trichter über dem Erdgeschoß endeten, sind mit ihren aus Holzbohlen gestapelten Wänden ein reizvolles Element, das der Architekt erhalten und in sein Konzept einbezogen hat. Im Erdgeschoß, also im früheren Abfüllbereich, ist heute ein Restaurant, das durch den Charakter der ursprünglichen Konstruktion mitgeprägt ist. Auch in den Geschossen darüber sind die alten Schüttenwände mit ihrer spezifischen Oberfläche für die Appartements genutzt. Im Bereich des ehemaligen Lagers war die räumliche Aufteilung ebenfalls festgelegt, und zwar durch die vorhandene Struktur mit ihren Decken und Fenstern. Hier haben teils große Appartements Platz gefunden, wobei die ursprünglich kleinen Fensteröffnungen - wie übrigens auch im Bereich der Schütten - ausgebrochen wurden und zusätzlich noch Balkone erhielten.
Signifikante neue architektonische Interventionen: das aufgesetzte Dachgeschoß mit zwölf lichtdurchfluteten Maisonetten, die einen wunderbaren Ausblick bieten, ein verglaster Wintergartenbereich, der sich an einer Schmalseite aus dem Gebäude herausschiebt, die gewendelte Treppe an der anderen Schmalseite des Hauses und - last not least - die weißen Schiebeläden vor den Fenstern.
Anschrift
Hafengebiet
18356 Barth
Planer Entwurf
Prof. Volker Giencke