Renaturierung "Kleine Tollense" in Altentreptow
Renaturierung "Kleine Tollense" in Altentreptow
Eine großräumige Gesamtplanung als Entwicklungsziel für die Innenstadt von Altentreptow ist die unabdingbare Voraussetzung für ein zielgerichtetes Konzept einer längerfristigen, in mehreren Einzelschritten erfolgenden Umsetzung: sie liegt vor.
Ein wesentliches Element für die Siedlungsentwicklung war das Wasser. Dass es nunmehr gelungen ist, die Tollense im Innenstadtbereich wieder ans Licht zu holen und ins Bewusstsein als Lebensader zu rücken, ist anzuerkennen.
Besonders zu loben ist die Tatsache, dass es über anderslautende Absichten hinaus (z. B. Parkplätze), offensichtlich ein Gemeinschaftswerk war, das letztendlich die Überzeugung mit sich brachte, die Tollense wieder offenzulegen, begleitende Flächen angemessen zu gestalten und den Bürgern die Innenstadt wieder, auch zu Fuß, zu erschließen.
Die Freude darüber lässt kleinere Mängel in den Hintergrund treten, so z. B. die Verwendung von Betonsteinen am Rand der Tollense: deren Ränder wirken bereits jetzt unansehnlich.
Zumeist sind die Materialien gut eingesetzt, der Gesamteindruck zeigt eine rustikale, robuste Ausführung, die sich gut einfügt.
Die Anerkennung innerhalb der Auslobung des Landesbaupreises Mecklenburg-Vorpommern 2002 soll gleichzeitig Ansporn sein, den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu verfolgen.
Anschrift
Stadtzentrum: vom Marktplatz / Rathaus über die Tollensestraße bis zur Demminr Straße
17087 Altentreptow
Bauherr
Stadt Altentreptow
Planer
Tragewerksplaner
Bielenberg + Levsen GmbH, Mauerstraße 22 A, 17087 Altentreptow
Fachplaner
Technische Planung und Bauleitplanung:
Dipl.-Ing. Peter Fritsche
Bildhauer Walter Preik, Am Volksbad 5, 17192 Waren
Flächengestaltung Marktplatz, Rathausstraße und Rathausvorplatz, Flächengestaltung entlang des Wasserlaufs
Bauwerksdaten
Planungszeitraum
1993 - 1998
Baubeginn
1998
Fertigstellungstermin
2000